7. Januar 2020: 20. Prozesstag

Der Prozess beginnt mit der negativen Entscheidung über einen Befangenheitsantrag. Die Verteidigung Sven We. will nur noch schriftlich auf Fragen antworten, was das Gericht jedoch nicht akzeptiert. Dann folgt die Fortsetzung der Befragung des KOK M., der ausführlich über die Vernehmung von Sven We. berichtet. Außerdem schildert er die Ergebnisse von der Auswertung des Telefons von Christian K. und eines seiner USB-Sticks.

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17. Dezember 2019: 18. Prozesstag

Die Anwälte des Angeklagten Sven We. verlesen eine Einlassung. Darin wird ein widersprüchliches Bild entworfen. Einerseits soll Sven We. starker Alkoholiker sein, andererseits sei er bei seiner Ordner-Tätigkeit bei den Pro Chemnitz-Demonstrationen dafür verantwortlich gewesen, alkoholisierte Personen von den Versammlungen zu verweisen. Auch Sven We. reiht sich in die Reihe der Angeklagten ein, die vieles von dem, was sie in den Chats schrieben, nicht so gemeint haben wollen.

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11. Dezember 2019: 17. Prozesstag

Die holprige und widersprüchliche Einlassung von Sten E. wird heute fortgesetzt. Das Gericht hält dem Angeklagten mehrfach Ausschnitte aus dem Chat vor, in der der Angeklagte das Gegenteil von dem geschrieben hat, was er jetzt vor Gericht behauptet. Eine schlüssige Erklärung dafür kann Sten E. nicht liefern. Anschließend berichtet ein LKA-Ermittler über die Auswertung eines Mobiltelefons von Christian K. Die Inhalte auf dem Telefon untermauern die neonazistische Gesinnung des Beschuldigten.

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10. Dezember 2019: 16. Prozesstag

Heute sprechen zwei der Angeklagten. Erst versucht das ehemalige Mitglied der Mittweidaer Kameradschaft Sturm 34 Tom Wo. zu erklären, wie er in die Chatgruppe gelangt sei und was seine dort getätigten Aussagen zu bedeuten haben. Dann folgt eine widersprüchliche Einlassung des Angeklagten Sten E., der vom Geschehen im Chat kaum etwas mitbekommen haben will. Zuletzt wird ein Vernehmungsbeamter zum Verhör des Angeklagten Marcel Wa. befragt.

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3. Dezember 2019: 15. Prozesstag

Ein Verteidiger beantragt die Ladung des Präsidenten des Landesamts für Verfassungsschutz Sachsen. Damit sollen mögliche Verwicklungen der Behörden in die Gruppe „Revolution Chemnitz“ geklärt werden. Anschließend werden drei Zeuginnen vernommen. Eine Schülerin berichtet zum Vorfall auf der Schloßteichinsel am 14. September 2018. Zwei Beamten erläutern ihre Auswertetätigkeiten hinsichtlich der Mobiltelefone zweier Angeklagter.

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26. November 2019: 13. Prozesstag

Insgesamt vier Zeugen werden heute gehört. Einer berichtet über seine Verbindungen zu den Angeklagten aus dem Raum Mittweida. Ein Beamter berichtet über die Vernehmung von Marcel Wa., ein anderer über die Auswertung von Mobiltelefonen, die im Zuge der Ermittlungen zum Überfall auf der Schloßteichinsel sichergestellt wurden. Außerdem berichtet einer weiterer Jugendlicher, der die Situation auf der Schloßteichinsel selbst miterlebt hat. Die Verteidigung Sven We. will zudem ein psychologisches Gutachten zu ihrem Mandanten in den Prozess einführen.

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25. November 2019: 12. Prozesstag

Vier Zeugen stehen heute auf dem Programm. Im Zentrum steht weiterhin der Überfall auf der Schloßteichinsel. Ein Zeuge, der direkt vor Ort bedroht worden ist, berichtet. Außerdem geben drei Beamte die Aussagen von drei weiteren Tatverdächtigen wieder, die wie die Angeklagten zur angreifenden Gruppe gehört haben sollen. Der Prozess endet mit der Inaugenscheinnahme dreier neonazistischer Propaganda-Videos, die sich auf dem Telefon eines Angeklagten befunden haben.

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